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Donnerstag, 15. Mai 2008

 
 

 

Studium zum Apothekerin/Apotheker

Der lange Weg zum Erfolg


Vorraussetzung
Zum Studium der Pharmazie an einer wissenschaftlichen Hochschule wird zugelassen, wer über die allgemeine Hochschulreife oder über einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand verfügt. Es bestehen eine Zulassungsbeschränkungen, die Studienplatzverteilung erfolgt über die „Zentrale Zulassungsstelle für Studienplätze“ (ZVS). Eine Verzeichnis aller in Frage kommenden Universitäten können Sie bei uns finden!
 

Ausbildungsdauer
Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester.

Studiumsverlauf
Das Studium der Pharmazie gliedert sich in ein Grundstudium und ein Hauptstudium. Es besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die praktische Ausbildung umfasst dabei einen Monat in einer öffentlichen Apotheke und einen Monat in einer Krankenhaus- bzw. Bundeswehrapotheke, in der pharmazeutischen Industrie oder in einer Arzneimitteluntersuchungsstelle.

Am Ende des Studiums erfolgt ein zweiter praktischer Teil der Ausbildung von zwölf Monaten. Davon sind sechs Monate in einer öffentlichen Apotheke und weitere sechs Monate in einer Apotheke, in einer Krankenhausapotheke, in der pharmazeutischen Industrie, einer Arzneimitteluntersuchungsstelle, in einem Hochschulinstitut oder in einer entsprechenden Bundeswehrinstitution abzuleisten.

Während des gesamten Studiums nehmen die laborpraktischen Übungen einen besonderen Stellenwert ein. In ihnen lernen die Studenten, die zuvor erworbenen theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden, wie z.B. die Analyse und Herstellung von Arzneimitteln.
 

Lerninhalte des gesamten Studiums sind u.a.:

Organische, anorganische und instrumentelle Analytik


  Ausbildung im Lobor gehört während
  des Studiums zum Pflichtprogramm
  jeden zukünftigen Apothekers.
  (Foto: VDGH e.V.)

Systematik der Arzneipflanzen, Mikroorganismen und Viren

Medizinische Mikrobiologie und Hygiene

Physik

Mathematik

Pharmazeutische, chemische und medizinische Terminologie

Grundlagen der Biochemie und Biotechnologie

Arzneiformenlehre

Pathophysiologie

Pharmazeutische Biologie und Chemie (Phytochemische Methoden, Arzneipflanzen und Arzneibuchuntersuchungen, Toxikologie, Morphologie und Anatomie)

Biochemische Untersuchungsmethoden und Grundlagen der klinischen Chemie

Pharmazeutisch-technologische und biopharmazeutische Analysemethoden

Fertigarzneimitte

Neugierig geworden? Hier können Sie einen Einblick in einen typischen Studienplan am Beispiel der Universität Marburg können Sie sehen.


Staatsexamen
Das Studium schließt mit der Pharmazeutischen Prüfung ab. Sie besteht aus drei Abschnitten, die jeweils am Ende des Grundstudiums, am Ende des Hauptstudiums und am Ende der zwölfmonatigen praktischen Ausbildung zu absolvieren sind.


Eine persönliche Beratung können Sie gerne mit unserem Apotheker Herrn Jan Jaud vereinbaren. Des weiteren bieten die Hochschulen sowie das Arbeitsamt qualifizierte Beratung an. Hilfreiche Tipps erhält man auch beim "Bundesverband der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V.", der alle 23 Fachschaften des Bereichs Pharmazie vertritt. Die umfangreiche Website lässt für Studierende kaum eine Frage offen.


Berufsbild und Weiterbildungsmaßnahmen für Apotheker
Neben der Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke, gibt es eine Vielzahl von Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten für den Studiumabsolventen. Bei uns finden Sie genauere Informationen!

 

Weitere interessante Themen
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Interessante Links
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