Studium zum Apothekerin/Apotheker
Der lange Weg zum Erfolg
Vorraussetzung
Zum Studium der Pharmazie an einer wissenschaftlichen Hochschule wird
zugelassen, wer über die allgemeine Hochschulreife oder über einen als
gleichwertig anerkannten Bildungsstand verfügt. Es bestehen eine
Zulassungsbeschränkungen, die Studienplatzverteilung erfolgt über die
„Zentrale Zulassungsstelle für Studienplätze“ (ZVS).
Eine
Verzeichnis aller in Frage kommenden
Universitäten können Sie bei uns finden!
Ausbildungsdauer
Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester.
Studiumsverlauf
Das Studium der Pharmazie gliedert sich in ein Grundstudium und ein
Hauptstudium. Es besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Die
praktische Ausbildung umfasst dabei einen Monat in einer öffentlichen Apotheke
und einen Monat in einer Krankenhaus- bzw. Bundeswehrapotheke, in der
pharmazeutischen Industrie oder in einer Arzneimitteluntersuchungsstelle.
Am Ende des Studiums erfolgt ein zweiter
praktischer Teil der Ausbildung von zwölf Monaten. Davon sind sechs Monate in
einer öffentlichen Apotheke und weitere sechs Monate in einer Apotheke, in einer
Krankenhausapotheke, in der pharmazeutischen Industrie, einer
Arzneimitteluntersuchungsstelle, in einem Hochschulinstitut oder in einer
entsprechenden Bundeswehrinstitution abzuleisten.
Während des gesamten Studiums nehmen die
laborpraktischen Übungen einen besonderen Stellenwert ein. In ihnen lernen die
Studenten, die zuvor erworbenen theoretischen Kenntnisse praktisch anzuwenden,
wie z.B. die Analyse und Herstellung von Arzneimitteln.
Lerninhalte des gesamten Studiums sind u.a.:
| Organische, anorganische und instrumentelle Analytik |

Ausbildung im Lobor gehört während
des Studiums zum Pflichtprogramm
jeden
zukünftigen Apothekers.
(Foto: VDGH e.V.) |
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Systematik der Arzneipflanzen, Mikroorganismen und Viren |
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Medizinische Mikrobiologie und Hygiene |
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Physik |
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Mathematik |
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Pharmazeutische, chemische und medizinische Terminologie |
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Grundlagen der Biochemie und Biotechnologie |
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Arzneiformenlehre |
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Pathophysiologie |
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Pharmazeutische Biologie und
Chemie (Phytochemische Methoden, Arzneipflanzen und
Arzneibuchuntersuchungen, Toxikologie, Morphologie und Anatomie) |
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Biochemische Untersuchungsmethoden und Grundlagen der klinischen Chemie |
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Pharmazeutisch-technologische und biopharmazeutische Analysemethoden |
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Fertigarzneimitte |
Neugierig geworden? Hier können Sie einen Einblick in einen typischen
Studienplan am
Beispiel der Universität Marburg können Sie
sehen.
Staatsexamen
Das Studium schließt mit der Pharmazeutischen Prüfung ab. Sie besteht aus drei
Abschnitten, die jeweils am Ende des Grundstudiums, am Ende des Hauptstudiums
und am Ende der zwölfmonatigen praktischen Ausbildung zu absolvieren sind.
Eine persönliche Beratung können Sie gerne mit unserem Apotheker
Herrn Jan Jaud vereinbaren. Des weiteren bieten die
Hochschulen sowie das Arbeitsamt qualifizierte
Beratung an. Hilfreiche Tipps erhält man auch beim "Bundesverband
der Pharmaziestudierenden in Deutschland e.V.", der alle 23 Fachschaften des
Bereichs Pharmazie vertritt. Die umfangreiche Website lässt für Studierende kaum
eine Frage offen.
Berufsbild und
Weiterbildungsmaßnahmen für Apotheker
Neben der Tätigkeit in einer öffentlichen Apotheke, gibt es eine Vielzahl von
Arbeits- und Weiterbildungsmöglichkeiten für den Studiumabsolventen. Bei uns finden
Sie genauere
Informationen!
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