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Freitag, 9. Mai 2008

 
 

 

Berufsbild und Weiterbildungsmöglichkeiten PKA

Gute Chancen in einem interessanten Beruf


Berufsausübung und Chancen
Nach abgeschlossener Berufsausbildung finden Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte beispielsweise Ausübungsmöglichkeiten in öffentlichen Apotheken und Krankenhausapotheken. Auch in Drogeriemärkten, in Pharmalabors, in der Pharmaproduktion und im pharmazeutischen Großhandel können sie tätig werden.


Aufgaben einer PKA in der Apotheke
Wie die Namenbezeichnung schon beinhaltet, liegt der Schwerpunkt der Arbeit eindeutig im kaufmännischen Bereich. Obwohl der Name auch das Wort „pharmazeutisch“ in der Berufsbezeichnung führt, gehört die PKA nicht zum pharmazeutischen Personal. Sie lernt jedoch die Fachsprache und erhält die pharmazeutischen Einblicke, um den Apotheker oder die pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA) bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Man kann die PKA guten Gewissens als die „gute Fee“ in der Apotheke bezeichnen. Bei ihr laufen alle Fäden im Hintergrund zusammen. Sie ist verantwortlich für die Lagerhaltung, das Bestellwesen, nimmt Telefonate entgegen, mischt nach Anweisung des Apothekers oder PTA Tees, füllt Salben ab und hilft bei Hochbetrieb dem Verkaufspersonal beim schnelle Heraussuchen von Medikamenten. Selbst aktiv werden darf die PKA beim Verkauf von folgenden apothekenüblichen Waren:

Kosmetika und Körperpflegemittel

diätetische Lebensmittel

Verbandmittel, Krankenpflegeartikel und Medizinprodukte sowie

Pflanzenschutzmittel.

Der Verkauf von anderen Produkten ist nach der Apothekenbetriebordnung dem Apotheker und dem PTA vorbehalten. Dagegen gehören nachfolgende Tätigkeiten zum üblichen Aufgabengebiet einer PKA:

Durchsicht und Bestandsaufnahme der Arzneimittelvorräte

Ausführen der Bestellungen

Kontrollieren des Wareneingangs

Lagern und Auszeichnen sowie Einsortieren der Waren

Erledigen von kaufmännischen Arbeiten, z.B. Überprüfen von Lieferscheinen und Rechnungen sowie der Krankenkassenabrechnungen

Durchführen von Maßnahmen zur Verkaufsförderung (Schaufenstergestaltung)


Arbeitsmittel und technisches Verständnis
Die Arbeitsmittel eines PKA finden sich hauptsächlich im kaufmännischen Bereich wieder. So sind die üblichen Büromaschinen wie Schreibmaschine, Telefone, Taschenrechner, Frankiermaschine, Kopierer, Waage, Auszeichnungsmaschine etc. ihr Revier. Sind Salben anzuführen erweitert sich das Material auf Mörser, Salbenmühle, Schrotmaschine, Zäpfchengießformen, Tinkturenpresse, Destillationsapparate.

Einen immer größeren Stellenwert erlangt in der Apotheke der Computer und das Internet. Viele Apotheken sind bereits „online“, wobei eine große Anzahl des Schriftverkehrs per eMail durchgeführt wird. Vor dem Umgang mit den gängigen Office-Programmen wie Word und Excel sollte man daher keine Scheu kennen. Des weiteren sind weitere apothekenspezifische Bestell- und Verwaltungsprogramme im Einsatz.


Berufliche Weiterbildung und Aufstiegschancen
Durch die Teilnahme an Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren gibt es eine Reihe von Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten, durch die sich ein PKA profilieren kann. Darunter gehören u. a. verschiedene Apothekenberatungen mit Pharmareferenten-Kompetenz, Verkaufstrainings für den Einzelhandel, Plakat- und Preisschildgestaltungen, Kurse über Pflegeprodukte aus der Apotheke usw.

Nach entsprechender Berufspraxis kann an Aufstiegsfortbildungen teilgenommen werden wie z.B. zum Betriebswirt/in der Fachrichtung Handel, dem Handelsfachwirt/in oder des geprüften Pharmareferent/in.


Haben Sie Interesse bekommen? Dann informieren Sie sich doch über die Link zu ... Ausbildung zum PKA durch!

 


Ausbildung PKA
Ausbildung PTA
Berufsbild PTA
PTA-Schulen
Studium Pharmazie
Berufsbild Apotheker
Studienplätze
Studienfächer Uni Marburg

 

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