Ausbildung zur/m Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r (PKA)

„Ich arbeite seit September in der lebhaften Oberen Apothe-
ke. Die
Ausbildung zur PKA macht mir sehr viel Spaß, da der Beruf sehr abwechslungsreich, informativ und interessant ist. Eine meiner
Lieblingsaufgaben ist es darauf zu achten, dass die Regale immer gut gefüllt
sind ...“
Sabrina Vottner , Lehrling zur PKA seit 09.2001 |
Vorraussetzung
Zugangsvoraussetzung für die Ausbildung zur PKA ist der erfolgreiche Abschluss
der Hauptschule.
Ausbildungsdauer
Bei der dreijährige Ausbildung zur PKA handelt es sich um ein sogenannten
„duales System“, d.h. die Ausbildung findet zweigeteilt im Ausbildungsbetrieb
(Apotheke) und in der Berufsschule statt. Dabei wird das theoretische Wissen an
zwei Tagen in der Berufsschule, die theoretische Seite von der Apotheke
vermittelt.
Unter bestimmten Voraussetzungen (Abitur oder sehr gute Noten) ist eine
Verkürzung der Ausbildungsdauer möglich.
Ausbildungsverlauf
Für die Ausbildung zur PKA gibt es einen Ausbildungsrahmenplan, in dem
festgelegt wird, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen zeitlichen Aufwand ein
bestimmtes Themengebiet von der Schule oder dem Ausbildungsbetrieb zu erarbeiten
ist. So wird beispielsweise durchgenommen, wie man bei Beratung und Verkauf
vorgeht, Verkaufsangebote unterbreitet oder Kunden über Waren informiert und
anschließend den Zahlungsvorgang abwickelt.
Weitere Ausbildungsinhalte sind u.
a.
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worauf bei der
Rezeptabrechnung zu achten ist |
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wie Preise für Arzneimittel
gebildet werden |
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wie
Datenverarbeitungssysteme im Apothekenbetrieb funktionieren |
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wie man Waren sachgerecht lagert |
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wie man
Verpackungen, Arzneimittel und andere Waren ordnungsgemäß entsorgt |
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auf welche Vorschriften beim
Umgang mit Arzneimitteln zu achten ist |
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welche
Maßnahmen zur Werbung und Verkaufsförderung eingesetzt werden |
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welche Arzneiformen gebräuchlich
sind und wie sie angewendet werden |
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wie man
Registratur- und Dokumentationsarbeiten durchführt |
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wie man bei Inventuren mitwirkt |
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welche
Bezugsquellen und Bestellverfahren für die Beschaffung der Waren genutzt
werden und wie Bestellungen vorzubereiten und durchzuführen sind |
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wie man Waren annimmt, prüft und
Wareneingänge erfasst |
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welche Waren
(z.B. Verbandmaterial, Säuglingspflegemittel, Kosmetika,
Pflanzenschutzmittel) in Apotheken geführt werden |
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wie man Arbeitsgeräte bedient,
pflegt und instand hält |
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wie man bei
der Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln hilft, sie umfüllt, abpackt,
kennzeichnet und zur Abgabe vorbereitet |
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was zur Verkaufsvorbereitung
gehört (u.a. Auszeichnen der Waren) |
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was
apothekenspezifische Fachbegriffe bedeuten und welche Bezeichnungen es für
Stoffe, Drogen (im Sinne von getrockneten Pflanzenteilen zu verstehen) und
Zubereitungen gibt |
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was beim Posteingang und
-ausgang und der Postverteilung zu beachten ist |
In der Berufsschule werden hingegen die theoretischen Fächer unterrichtet.
Hierzu gehören u. a.
Nach dem zweiten Ausbildungsjahr erfolgt eine Zwischenprüfung, die den
Auszubildenden und Ausbilder über den Wissensstand informieren soll. Hier können
rechtzeitig Lücken im Ausbildungsstand erkannt werden und bis zur
Abschlussprüfung im dritten Jahr eliminiert werden. Gleiches gilt für die
regelmäßig durchgeführten Schulaufgaben in allen Fächern.
Parallel zur Ausbildung hat der Auszubildende ein Berichtsheft zu führen, in dem
er den Verlauf seiner Ausbildung und seine täglichen Aufgaben protokolliert.
Dieses Heft wird vom Ausbildungsleiter und Berufschullehrer wöchentlich
abgezeichnet und ist zur Abschlussprüfung vorzulegen.
Abschlussprüfung
Bei einem ausreichenden Notendurchschnitt wird man nach drei Jahren zur
Abschlussprüfung zugelassen. Hierbei sind in den oben aufgeführten Fächern
schriftliche Prüfungen abzulegen. Die letzte Prüfung wird vor dem
Prüfungsausschuss mündlich abgelegt.
Interessiert? Dann informieren Sie sich doch das
Berufsbild und Weiterbildungsmöglichkeiten der PKA
durch!
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